BERICHT: versammlung verurteilt die operation kagar und ihre massaker
KJV-Aktivisten und Unterstützer hielten diesen Sommer ein geheimes Massentreffen, um die Genozid-Operation "Kagar" der indischen Armee, Polizei und Paramilitärs gegen den Volkskrieg in Indien zu verurteilen, bei der unter anderem Genosse Basavaraj, der Generalsekretär der Kommunistischen Partei Indiens (Maoisten) ermordet wurde.
Am Treffen wurden Reden gehalten, welche über die Situation aufklärten, etwa darüber, was der Volkskrieg für revolutionäre Aufgaben erfüllt - wie er den arbeitenden Klassen Indiens (besonders der bäuerlichen indigenen Bevölkerung) die Macht in die Hände gibt, sich von der Knechtung des Staates, der globalisierten Grosskonzerne und der ländlichen Grundbesitzer zu befreien und in einem neudemokratischen Staat selbst über ihre wirtschaftlichen, politischen und sozialen Angelegenheiten zu bestimmen. Es wurde thematisiert, wie der faschistische indische Staat mit dem Hindu-Nazi Modi an der Spitze diese Völkermordskampagne aus zwei Gründen durchführt: Erstens um die indische Revolution in Blut zu ertränken und dessen Herausforderung der eigenen Macht mit aller Brutalität zu unterdrücken, zweitens um durch die massenhafte Vertreibung der Einwohner aus den umkämpften Gebieten diversen Grossfirmen den Weg freizuschaffen, damit diese für gigantische Profite unzählige Quadratkilometer an indischem Urwald abholzen und die darunter vergrabenen Rohstoffe abbauen können. Es wurde besonders hervorgehoben und verurteilt, dass Schweizer Konzerne wie der Rohstoff- und Bergbauriese Glencore direkt von diesen Operationen profitieren und weiter profitieren würden, wenn die Konterrevolution ihren Willen durchsetzt. Allerdings machte eine Rede anhand eines Abrisses der jahrzehntelangen Geschichte des indischen Volkskrieges auch klar, dass dies nur der neuste von jeder Menge an Versuchen ist, die Revolution zu stoppen, und alle bisherigen Versuche sich am Kampfwillen des indischen Volkes und der Ausdauer und Organisationsfähigkeit seiner revolutionären Anführer die Zähne ausgebissen haben.
Teilnehmer konnten sich neben den Reden auch mit Lesematerial weiter informieren: Am Massentreffen gab es unter anderem das Buch *Wanderung mit den Genossen* von Arundhati Roy in neuer deutscher Ausgabe in Broschürenform zu kaufen.
*(Der/die Fotograf/in hat leider die Schilder mitverpixelt, und ein Original haben wir leider nicht mehr: Es stand auf ihnen "Wir müssen dem Ermorden und Vertreiben für das Grosskapital ein Ende setzen!", "Die Schweiz muss die revolutionäre Volksregierung Indiens anerkennen!" "Das indische Volk hat ein Recht auf Selbstverteidigung!" "Schluss mit dem Bau von Freiluft-KZs und ländlicher Ghettos durch das BJP-Nazipack!".)*